Soli. Unglaublich. Der letzte Tschadventskalender ist noch gar nicht lange her und schon ist es wieder so weit. Auch dieses Jahr wollen wir mit euch einige Geschichten und Bilder aus der Tubuwelt teilen. Aber auch Gedanken, die uns in diesem Jahr begleitet und beschäftigt haben. Das Thema DANKBARKEIT spielt dabei eine grosse Rolle.
Wie immer freuen wir uns über eure Kommentare!
1. Dezember

“Ich möchte lernen, dankbar und glücklich zu sein, mit vollen und mit leeren Händen.”Ann Voskamp
Kennst du das Gefühl, bei Unzufriedenheit einen Vergleich zu suchen, der dich dann zufrieden machen müsste? Man kann kann ja immer auf zwei Seiten schauen. Auf die, welche mehr hat oder auf die andere, wo man selber mehr hat.
Das Tschad eignet sich dafür sehr gut. Wenn ich hier das Gefühl habe, zu wenig Geld zu haben, kann ich mich mit Tschadern vergleichen und ich besitze Millionen. Wenn ich das Gefühl habe, zu wenig coole Möbel zu besitzen, kann ich mich mit Tschadern vergleichen und ich wohne in einer Villa. Wenn ich mich frage, ob wohl meine AHV einst ausreichen wird, kann mich mich mit Tschadern vergleichen, von denen niemand eine AHV, ein Bankkonto oder ein Sparschwein besitzt.
Aber mittlerweile weiss ich, dass diese Vergleiche nicht stimmen, mich trotzdem nicht zufrieden machen. Und noch viel schlimmer, ich sage damit eigentlich:
Liebe Tschader, da ihr euch mit niemandem mehr gegen unten vergleichen könnt, gibt es leider keine Möglichkeit für euch zufrieden zu sein.
Kann das sein? Kommt Zufriedenheit von den Umständen? Ich werde immer sicherer: Zufriedenheit beginnt in meinem Herzen. Und sie beginnt mit Dankbarkeit.
Alle in diesem Tschadventskalender verwendeten Zitate von Ann Voskamp stammen aus ihrem Buch: “Tausend Geschenke”

