Aber leider ist es hier nicht überall tip top aufgeräumt. Was man (zumindest im Moment) nicht braucht, wirft man unsortiert aufs Dach.
Aus den Augen, aus dem Sinn, erledigt.
Was liegt bei dir so auf dem Dach?




ein Leben als Halbnomaden
ABER LEIDER gibt es bei oder auf der Morgentoilette auch Sorgen. Zuerst brachen (verständlicherweise) die Plastik(🤦🏽♂️)-Schrauben der WC-Brille. Das Betonklebeband half nur vorübergehend. Dann geriet unser Thron als Ganzes ins Wanken und ungute Flüssigkeiten und Gerüche entwichen dem aufklaffenden Riss rund um den Fuss der Schüssel.

Ein erster Reparaturversuch mit Anschrauben und zukitten scheiterte fundamental (die Schraube hielt nicht im lottrigen Zementboden). Der zweite Anlauf sieht nun definitiv definitiver aus. Einfach einbetoniert.

ZUM GLÜCK hat es an der “Journée internationale de la culture Toubou” nicht geregnet. Der 15. September liegt zwar voll in der Regenzeit, aber ein Mitglied des O.K.s hatte optimistisch vorgeschlagen: «Allons dans la logique qu’il ne va pas pleuvoir» (gehen wir mal davon aus, dass es nicht regnen wird).
Nicht nur wegen des guten Wetters war dieser Anlass ein voller Erfolg. Wohl etwa 2000 Besucher strömten in das Luxus-Hotel, wo das Ganze stattfand.
Wir als Centre culturel Palmeraie konnten drei Jugendliche stellen, die im Saal ein Dazaga- bzw. Tudaga-Gedicht vortrugen. Es lief uns eiskalt den Rücken hinunter, als diese Jungen und Mädchen selbstbewusst auf die Bühne traten und unter dem Jubel des Publikums ihre Sprache und Kultur rühmten. Im Innenhof konnten wir unsere Bücher an guter Lage präsentieren.




Das Beste fürs Zentrum war aber wohl, dass alle O.K.-Sitzungen im Zentrum stattfanden und auch ganze 2 Wochen die Tanz-Truppe bei uns übte. Die Tubus haben das Zentrum zu «ihrem Ort» gemacht.


ABER LEIDER will man manchmal die Tür gar nicht aufmachen. Zum Beispiel wenn es so stark regnet, dass das Wasser unter dem Türspalt durchdrückt. Ziemlich genau 24 Stunden nach unsere Ankunft breitete sich deswegen eine Lache in unserem Wohnzimmer aus und wir waren 3 Stunden am Wasser Schöpfen und in die Toilette Giessen.


Zum Glück hat bereits am Folgetag ein Maurer dafür gesorgt, dass das nicht mehr passieren sollte.

Aber leider wurde es dann im oberen Stock auch ohne Regen nass. Die Dachreparateure hatten offenbar aus Versehen eine Leitung im Dach beschädigt und so tropfte es auch bei bestem Wetter von der Decke.
