18. Dezember

Weihnachten

Ein Fest, das alle Jahre wieder gefeiert wird. In der Schweiz ist es so normal, ja, manchmal beginnt es sogar zu nerven, dieses ganze „Weihnachtsgetue“. Hier ist es anders. Wir werden kaum mit Weihnachten konfrontiert und geniessen deshalb alles, was irgendwie mit Weihnachten zu tun hat. So freuen wir uns riesig über den Adventskalender, den wir bekommen haben, genauso wie über jede Karte die wir aus der Ferne kriegen und haben uns sogar eine kleine Weihnachtsdeko aus Altpapier gebastelt.

In einem Land wie dem Tschad fehlt es an allen Ecken und Enden, aber hauptsächlich fehlt es an Frieden. So viele verschiedene Volksgruppen und Kulturen wie hier leben, so viel Potential zur Unterdrückung, Vorurteilen, Einschränkungen und sogar Hass ist hier vorhanden. Nur zu oft entfaltet sich dieses Potential. Aber ist es hier so viel schlimmer als in der Schweiz? Wo beginnt denn dieser Unfriede? Beginnt er wirklich dort wo verschiedene Volksgruppen aufeinander treffen, oder beginnt er vielmehr in jedem einzelnen unserer Herzen?

Mögen wir doch dieses Jahr Frieden für unser Herz im Ursprung der Weihnachten finden. Mit Frieden im eigenen Herz, können wir beginnen Frieden in unsere Familien, in unsere Umgebung, unser oder ein anderes Land zu bringen.

 

PS: Tschad happens einmal mehr! Ab morgen machen wir einen auf „Tourist“ und hängen uns einer Reisegruppe an, mit der wir eine Tour in die Wüste machen (http://www.svstchad.com/circuits/le-massif-de-archei). Das bedeutet Folgendes:

–       keine weiteren Adventsblogendereinträge mehr

–       kein Internet mehr, nicht immer Handyempfang

–       wir sind ab dem 1. Januar 2012 wieder in der Hauptstadt

–       wür winschen euch jetzt schön schone Weihnachten

Simanja

3 Antworten auf „18. Dezember“

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