16. Dezember
Das erste Jahr, in dem unsere Kinder in der internationalen französischen Schule waren, kam es überraschend: In zwei Wochen wird in der Schule Carnaval gefeiert, mit Verkleidung und allem. Phuu. Woher sollen wir denn hier ein Kostüm auftreiben? Mit dem haben wir nun echt nicht gerechnet. Und leider können (und wollen) wir auch nicht noch schnell nach Frankreich fliegen, oder von dort was bestellen, wie das andere machen in so einem Fall. Aber trotzdem merkte ich, dass es unseren Kindern sehr wichtig war, auch eine gute Verkleidung zu haben.
Und dann geschah das Unglaubliche! Eine Mutter von der Schule fragte mich, ob ich Kostüme hätte oder ob ich was von ihr ausleihen wolle. Bei ihr angekommen war ich platt: Sie hat selbst fünf Kinder zum einkleiden, aber trotzdem war da noch allerlei übrig: Noam bekam das Dinokostüm seiner Träume, mit blinkenden Lichtern im Schwanz und Leanna durfte sich aus fünf Kleidern das schönste Prinzessinnenkleid auswählen. Wow. Danke! Mit dem habe ich echt nicht gerechnet!
Junia hatte auf einem Ausflug schöne Federn gefunden. Kurzerhand entschied sie, sich damit einen Federschmuck zu basteln und was sonst noch dazu passt zusammenzusuchen. (Sie hat meinen Vorschlag, sich als Karotte zu verkleiden, nämlich nie so wirklich gut gefunden…)
Und ich dachte einfach: Ach wie gut doch Gott für unsere Kinder schaut!

Malt doch heute passend zu diesen bunten Vögeln den bunten Vogel namens Senegalracke aus.
